43 Teilnehmer und somit doppelt so viele wie bei der eine Woche zuvor abgehaltenen NRW-Einzelmeisterschaft – allein diese Zahl dokumentiert den hohen Stellenwert, den dieses Turnier alljährlich im Dezember geniesst. Die Vereinsmeister wurden in 3 bzw. 4 Kategorien ermittelt – hier sind die Highlights der Veranstaltung:

Das Damenfeld, das im Spielmodus „Jede gegen Jede“ seinen Sieger ermittelte, war umkämpft und sah mit Claudia Kruse eine verdiente Siegerin – der Damen-Wanderpokal erhält also einen neuen Namen eingestanzt!

Innerhalb des Damenfeldes tummelten sich mit Raquel und Tamara zwei „Definitions-Jugendliche“, d.h. regelmäßige Teilnehmerinnen beim Jugendtraining. Das interne Duell gewann Raquel mit 2:0, so dass sie sich nunmehr ein Jahr lang als Jugend-VM bezeichnen darf.

Aufgrund der hohen Anzahl an Meldungen wurde dem Herren A-Feld noch ein Herren-B-Feld hinzugefügt, das ebenfalls im Modus Jeder gegen Jeden seinen Sieger ermittelte. Hier gewann Christoph Schmidt-Holtz relativ unangefochten, so dass er als Belohnung noch kurzfristig in’s Herren A-Feld hochrutschte.

Dieses Herren A-Feld war absolut hochkarätig besetzt und bot durch die Bank fairen und teilweise hochklassigen Sport. Für Letzteren war in erster Linie der Turnierfavorit Janosch Thäsler verantwortlich, der seiner Favoritenrolle gerecht wurde und sich mit einem 3:1 im Finale gegen Jamal Al Barwani den Titel sicherte, d.h. der VM 2017 kommt aus Eschweiler klingt unlogisch ist aber so…und was gab es sonst noch?

  • Hoffnung auf die nähere Bundesliga-Zukunft nährte unser gerade 17-jährige Neuzugang Abdel-Rahman Ghait, der gegen Janosch im Halbfinale in drei knappen Sätzen unterlag, sich aber immerhin im kleinen Finale gegen Michael Mühlbacher durchsetzte.
  • Stark auch der Auftritt von Philipp Cladders, der bis zuletzt beissen musste und das Spiel um Platz 5 gegen den gewohnt engagierten Christian Sartingen knapp gewinnen konnte
  • Sensationell auch der Auftritt von Ralf Schubert, der quasi konkurrenzlos durch das Feld pflügte – mit dem kleinen Schönheitsfehler, dass er das erste Match gegen das Qualifikationsmonster Klaus Bönings berechnenderweise(?) in den Sand gesetzt hatte – der Lohn: ein starker Platz 17 im 32er-Hauptfeld!

 

 

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Unser VM 2017 Janosch Thäsler (Archivbild von den MS-Open 2015)